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Wichtige Corona Informationen 2021

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Welche veränderten Leistungen erhalten Krankenversicherte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige in Corona-Zeiten?

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Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI), sollen in Deutschland allein 13,1 Millionen Menschen über 70 Jahren gegen SARS-COVID-19 geimpft werden. Glücklicherweise sind die Impfungen inzwischen angelaufen und es werden aktuell zunehmend mehr Impfstoffe sowohl von der Menge als auch von verschiedenen Herstellern zum Einsatz kommen. Wobei bei diesen Zahlen beachtet werden muss, dass bei den gegenwärtig zur Verfügung stehenden bzw. anstehenden Impfstoffen noch jeweils zweimal geimpft werden muss.

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Allgemein gelten folgende Priorisierungen für eine vorrangige Impfung:

Zur Präzisierung der Vorrangigkeit (Priorisierung einer individuellen Impfung) muss jedoch auch die folgende Tabelle mit den u.a. altersangepassten Risiken durch die aufgeführten Vor- bzw. Begleiterkrankungen einbezogen werden:

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In dieser Tabelle sehen wir unter Lunge: Asthma und schwere COPD nur mit der Gewichtung +++ aufgeführt. Eine höhere risikobedingte Dringlichkeit wird jedoch dem arteriellen Hochdruck, der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), dem massiven Übergewicht (Adipositas) und den Gehirngefäßerkrankungen, bzw. dem Schlaganfall (Apoplex), zugemessen.
Zu dieser Problematik hatten wir von der DPLA bereits am 23. November 2020 sowohl an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eine Petition - mit medizinischen Fakten belegt - eingereicht, dass ältere Patienten mit COPD vorrangig gegen COVID-19 geimpft werden sollten.

Die aktuellen Daten zeigen bei den leider sehr hohen täglichen Todesfällen in Deutschland mit oder im Zusammenhang einer SARS-COV-2-Infektion, dass fast 9 von 10 daran verstorbenen Patienten im Alter von über 70 waren.

Daher fordern wir analog zu den im Folgenden angeführten wissenschaftlichen Stellungnahmen eine möglichst baldige Impfung zumindest der über 70-Jährigen Patienten mit schwerer COPD und / oder einer Langzeitsauerstoffbehandlung und unter Berücksichtigung der in der obenstehenden Tabelle aufgeführten Vor- bzw. Begleiterkrankungen.

Für diese Impfung gegen COVID-19 gibt es unserer Kenntnis nach eindeutige und aktuelle Empfehlungen sowohl der nationalen STIKO zur COVID-19-Impfung vom 08.01.21 https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21.pdf?__blob=publicationFile
und der DGP (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.)
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0034-1393413.pdf

Ergänzend wird aber auch das Personal in medizinischen Einrichtungen gruppiert nach Tätigkeitsbereichen für eine COVID-19-Impfung entsprechend der folgenden Tabelle priorisiert:

Informationen rund um  die Corona Schutzimpfung image3

Allgemein kann ist, wie in den Informationen des BMG, noch Folgendes zu ergänzen:
• Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig und für alle Bürger:innen kostenfrei.
• Die in Deutschland verfügbaren Corona-Impfstoffe durchlaufen ein zentralisiertes Zulassungsverfahren, koordiniert von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und bewertet von den Expert:innen der nationalen Arzneimittelbehörden, z.B. dem Paul-Ehrlich-Institut. Eine Zulassung der COVID-19-Impfstoffe wird unter Beachtung aller Bestimmungen, die für die Zulassung eines Impfstoffes in der Europäischen Union gelten, erteilt. Voraussetzung ist ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis. Vor dem Einsatz der Impfstoffe prüft das Paul-Ehrlich-Institut deren Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit und bestätigt diese mit der staatlichen Chargenfreigabe.


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