top
logo

Lungentransplantation

       

Wer sind wir?

Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. ist ein beim Amtsgericht Mainz eingetragener Verein; ihre Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt Mainz-Mitte anerkannt.

Mitglieder sind vor allem Patienten mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen (d.h. Patienten mit Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis oder einem Lungenemphysem), aber auch Ärzte und Physiotherapeuten, die Atemtherapie durchführen, sowie Psychologen, die in der Patientenschulung arbeiten wollen.

Darüber hinaus können alle Personen, die sich mit Atemwegserkrankungen beschäftigen, Mitglieder werden – also auch Vertreter von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern, Mitarbeiter von Pharmafirmen und anderen Unternehmen, die Heilmittel oder Geräte für Personen mit Erkrankungen der Atemwege herstellen.

Wie arbeiten wir?

Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. ist ein Verein, der aus einer Reihe von Ortsverbänden besteht. Zu jedem dieser Ortsverbände gehört eine Lern- und Übungsgruppe, die wir „ambulante Atemtherapiegruppe“ nennen.

In diesen Gruppen treffen sich regelmäßig die Mitglieder der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. und Personen, die eine chronische Atemwegserkrankung haben, um gemeinsam mit einem Arzt oder anderen qualifizierten Fachkräften zu lernen, besser mit ihrer Krankheit zurechtzukommen.

Dabei werden

  • Medizinische Themen von Ärzten behandelt und Fragen der Teilnehmer besprochen,
  • Atemgymnastik durchgeführt, Atem- und Hustentechniken geübt.

Wo es möglich ist, bieten wir zusätzlich an:

  • Entspannungsübungen
  • sportliche Übungen mit Trainer und Arzt (Asthma-Sportgruppen).


Solche Atemtherapiegruppen entstehen überall dort, wo Fachärzte und Physiotherapeuten sich bereit erklären, mit den Betroffenen auf längere Frist zusammenzuarbeiten und in ambulanten Lern- und Übungsgruppen „Patientenschulung“ zu betreiben.

Sobald sich eine Arzt oder mehrere Ärzte bereit erklärt haben, mit der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. zusammenzuarbeiten, organisieren wir eine „Arzt-Informationsveranstaltung“, damit möglichst alle Ärzte der Region von der geplanten Aktivität erfahren und gefragt werden können, ob sie mitmachen wollen.
Danach wird die ambulante Atemtherapiegruppe anläßlich eines sogenannten „Patientenseminars mit Informationsbörse“ ins Leben gerufen.

Zu solchen Veranstaltungen kommen häufig Hunderte von Betroffenen, um mit Ärzten und Atemtherapeuten zu diskutieren und dabei von diesen mehr über „Neues aus der Therpie von Atemwegserkrankungen“ zu erfahren (Patientenseminar), aber auch um zu sagen, was sie alles lernen wollen.

Gleichzeitig können die Patienten bei solchen Veranstaltungen mit dem Peak-Flow-Meter üben, ihre Lungenfunktion testen lassen und Atem- und Entspannungstechniken praktizieren (Informationsbörse).

Da hier alle – d.h. die Betroffenen, die Ärzte und die Physiotherapeuten – erkennen, wie wenig in einer einzelnen Veranstaltung vermittelt werden kann, fällt der Entschluß leicht, in einer Atemtherapiegruppe regelmäßig zusammenzuarbeiten.

Erst nach dem Patientenseminar kann die ambulante Atemtherapiegruppe organisiert werden und mit ihrer Arbeit beginnen. Je nach den Möglichkeiten vor Ort sind auch die Aktivitäten recht unterschiedlich:

  • Wissensvermittlung durch Ärzte ist stets gegeben.
  • Der Erfahrungsaustausch zwischen den Patienten ist ebenfalls immer möglich.
  • Das Üben von Fertigkeiten ist meist auch gewährleistet.
  • Psychologische Begleitung und sportliche Betreuung müssen jeweils vor Ort organisiert werden.

Was wollen wir?

Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. versteht sich als Vereinigung all jener Personen, die „Hilfe für Atemwegskranke“ leisten oder die diese Hilfe als Betroffene in Anspruch nehmen wollen.

Dabei geht es der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. darum, möglichst viele Patienten, Ärzte und Therapeuten zur Mitarbeit zu bewegen.

In diesem Sinne leisten unsere Atemtherpiegruppen ihren Beitrag zur Patienten-Schulung und ergänzen das Einzelgespräch mit dem behandelnden Arzt.

  • Wir wollen so viel Wissen wie nötig und so viele Fertigkeiten wie möglich vermitteln.
  • Patienten, die bereits eine systematische Schulung in einer Klinik oder in einer ärztlichen Praxis erlebt haben, sollen veranlaßt werden, das Erlernte und Geübte weiterzuführen und im Erfahrungsaustausch auch an andere weiterzugeben.
  • Patienten, die bisher noch keine gezielte und systematische Schulung erhalten haben, möchten wir zeigen, welche Vorteile eine solche Schulung in einer Klinik und in einer ärztlichen Praxis hat.

Darüber hinaus verfolgt die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. weitere, übergeordnete Ziele:

  • Sie will auf die Probleme, die mit Erkrankungen der Atemwege verbunden sind – vor allem aus der Sicht der Betroffenen – aufmerksam machen und zeigen, daß bei chronischen Erkrankungen die Schulung Bestandteil einer modernen Therapie ist und dementsprechend von den Krankenkassen zu vergüten ist.

In diesem Sinne soll vor allem zusammen mit den Fachärzten für Lungen- und Bronchialheilkunde der allgemeinen Öffentlichkeit deutlich gemacht werden:

  • Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen sind eine Volkskrankheit – etwa 10% der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen.
  • Auf dem Gebiet der Diagnostik und der umfassenden Therapie kann und muß noch vieles verbessert werden.
  • Eine systematische Patientenschulung gehört zur modernen Atemwegstherapie und muß vergütungspflichtig werden.
  • Jeder kann selbst viel dazu beitragen, gesund zu leben und Risiken (z.B. Rauchen) zu mindern, die zu einer chronischen Atemwegserkrankung führen.

 

 


bottom
top

bottom